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Wirtschaft: Sozialmärkte

Seit der erste Sozialmarkt Österreichs im Jahr 1999 in Linz eröffnet wurde, haben verschiedene Institutionen das Konzept aufgegriffen und Supermärkte etabliert, in denen Menschen mit geringem Einkommen Produkte des täglichen Bedarfs zu äußerst günstigen Preisen einkaufen können. Üblicherweise wird gegen Vorlage des Einkommensnachweises ein Einkaufspass ausgestellt. Pro Woche kann pro Person für 30 Euro (Warenwert in üblichen Supermärkten: 120-150Euro) eingekauft werden, Brot wird oft gratis verschenkt.

Seit der erste Sozialmarkt Österreichs im Jahr 1999 in Linz eröffnet wurde, haben verschiedene Institutionen das Konzept aufgegriffen und Supermärkte etabliert, in denen Menschen mit geringem Einkommen Produkte des täglichen Bedarfs zu äußerst günstigen Preisen einkaufen können.
Üblicherweise wird gegen Vorlage des Einkommensnachweises ein Einkaufspass ausgestellt. Pro Woche kann pro Person für 30 Euro (Warenwert in üblichen Supermärkten: 120-150Euro) eingekauft werden, Brot wird oft gratis verschenkt.

Die Produkte, die in den Sozialmärkten angeboten werden, sind von Handel, Industrie, Gastronomie und landwirtschaftlichen Betrieben gespendet, weil sie z.B. aus Überschussproduktionen oder Restmengen stammen, leichte Verpackungsschäden haben, falsch etikettiert wurden oder kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen, deren Qualität aber garantiert ist. Die Idee für Sozialmärkte stammt aus den USA, wo in den 1960ern die erste Food Bank gegründet wurde. In Deutschland ist die Idee durch Die Tafeln bekannt geworden.

Die Sozialmärkte erfüllen auch deshalb eine wichtige Funktion, weil sie Langzeitarbeitslose beschäftigen und so in den Arbeitsmarkt zurückführen. Manche Betriebe werden von den Gemeinden unterstützt, indem z.B. SozialhilfearbeiterInnen die Projekte unterstützen.

Quellen:
http://www.wau.boku.ac.at/11782.html
www.sozialmarkt.at    
www.sozialmarkt.samariter.at 
 http://wien.hilfswerk.at/b10924m4984
http://www.vinzi.at  
http://www.sozialmarkt.com  
http://www.tafel.de